Presse07. November 2023
Bericht Lippische Landeszeitung
Investition in die neueste Laser-Technologie

Die Ferrum Geschäftsführung unter Klaus-Peter Wied hat sich trotz des noch nicht überall bekannten Laserhärtens für diese Technologie entschieden. Bis zu 95 % weniger Energieverbrauch, deutlich schnellere Durchführung und höhere Präzision sind – laut Daniel Müller, kaufmännischer Leiter der Edelstahlhärterei – die Hauptgründe für die hohe Investition.
Die siebenstellige Investition wurde bereits dem Kundenstamm in Ostwestfalen-Lippe und dem angrenzenden Niedersachsen vorgestellt. Beim Laserhärten führt ein Roboter den Laserstrahl über die zu härtenden Flächen, was effizienter ist als herkömmliche Härteverfahren. Laserhärten spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit: Während das herkömmliche Verfahren für das Nitrieren einer großen Welle fünf Tage dauern kann, benötigt das partielle Laserhärten nur einen Tag. Zudem verringert das Laserhärten den Einsatz von Chemikalien und Kühlmedien im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren.
Ferrum plant den Einsatz dieser Technologie besonders für Kleinserien und Sonderteile, da sie hier flexibler ist. Ferrum hat zwei Anlagen der Firma Alpha Laser bestellt und eine Halle für die Laserhärteanlagen entsprechend umgebaut. Drei Mitarbeiter wurden für die Bedienung geschult.
Über FERRUM
Die FERRUM Edelstahlhärterei GmbH aus Augustdorf (Kreis Lippe) bietet seit 1975 das vollständige Leistungsspektrum der Material- und Wärmebehandlung – vom Salzbad- und Vakuumhärten über Nitrieren und Schutzgasbehandlung bis zu Induktiv- und Laserhärten. Das Familienunternehmen beschäftigt über 60 Mitarbeitende in vier Werken auf mehr als 10.000 Quadratmetern.


