SALZBAD-BEHANDLUNG

Die Salzbad-Behandlung zählt zu den ältesten Härteverfahren und wird seit 1975 von der Ferrum Edelstahlhärterei GmbH angeboten. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten konnte diese Behandlungsart bis heute noch nicht vollständig durch neue Technologien ersetzt werden.

Das Abschreckhärten im Salzbad bietet neben der sehr großen Auswahl an Werkstoffen zusätzlich verschiedene, variable Möglichkeiten des Abschreckens, zum Beispiel mittels Öl, Wasser oder Warmbad. Dieses Verfahren ist empfehlenswert für Kalt- und Warmarbeitsstähle.

Das Schnellstahlhärten im Salzbad ist aufgrund der gezielten Durchwärmungsmöglichkeiten und der optimalen Einhaltung von Austenitisierungszeiten empfehlenswert. Diese Behandlungsart ist für Schnellarbeitsstähle und für die Behandlung von pulvermetalogischen Stählen geeignet.

Das Einsatzhärten ist ein thermochemisches Verfahren, bei dem die Randschicht des Werkstoffes mit Kohlenstoff, bei Temperaturen um die 900°C, gezielt angereichert wird. Die Tiefe der aufgekohlten Zone wird maßgeblich durch die Behandlungsdauer und Temperatur bestimmt. Als Werkstoffe sind Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt unterhalb von 0,25% zu empfehlen.

Bei dem Salzbadnitrocarburieren auch als Sursulf-Nitrieren bezeichnet, erfolgt eine Nitrocarburierung des Werkstückes in einer Salzschmelze bei Temperaturen um die 570°C. Dieses führt zu einem Eindringen von Stickstoff und Kohlenstoff in das metallische Werkstück, was auch als Diffusion bezeichnet wird. Dieses Verfahren ist für alle Stahlsorten anwendbar.

Bei dem Vergüten handelt es sich um eine Abschreckhärtung mit anschließendem Anlassen des Werkstückes bei hohen Temperaturen zur Verbesserung der Zähigkeitseigenschaften.

Ferrum-Edelstahlhärterei Bild04 Salzbad-Behandlung

Dienstleistungen
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Salzbadnitrocarburieren
Vergüten

Ferrum-Edelstahlhärterei Bild05 Salzbad-Behandlung