PLASMANITRIEREN

Bei der Plasmanitrier-Behandlung wird das Prinzip der Glimmentladung ausgenutzt. Bei geringem Druck strömt ein stickstoffhaltiges Gas ins Ofeninnere. Das Anlegen einer Spannung bewirkt die Ionisation des Gases, das dann als Plasma bezeichnet wird. Die so erzeugten Ionen „bombardieren“ die Werkstückoberfläche. Die Ionen lagern sich in der Oberfläche an und bilden dort die verhärtenden Metallnitride. Durch die hohe Bewegungsenergie sorgen die Ionen zudem für ein Abstauben der Metalloberfläche.

Die geforderte Nitrierhärtetiefe bestimmt, je nach Kundenanforderung, die Behandlungsdauer, sodass der gesamte Prozess bis zu 50 Stunden andauern kann.

Das Verfahren führt zu einer Optimierung der Bauteileigenschaften, der Erhöhung der Verschleißfestigkeit sowie einer Verbesserung der Gleiteigenschaften. Es können alle gebräuchlichen Stahl-, Guss- und Sinterwerkstoffe behandelt werden.

Das Isolieren ermöglicht ein partielles Härten von bestimmten Bereichen eines Werkstückes und ist heutzutage aufgrund verschiedener Isoliertechniken möglich.

Ferrum-Edelstahlhärterei Bild11 Plasmanitrieren

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Ferrum-Edelstahlhärterei Bild12 Plasmanitrieren