Die Vakuum-Behandlung zählt bei hoher Produktqualität und einer breiten zu behandelnden Werkstoffpalette heutzutage zu den saubersten Arten der Wärmebehandlung und wird den thermischen Verfahren zugeordnet. Sie stellt eine Alternative zu den altbewährten Salzbad- und Schutzgasbehandlungen dar.
Der Härteprozess erfolgt durch Erwärmung des Werkstückes im Vakuum und der anschließenden schnellen Abschreckung unter zu Hilfenahme von reaktionsträgen Gasen.
Als Vorteile können neben der gezielten Temperaturmessung am Bauteil während des gesamten Wärmebehandlungsprozesses und der genauen Datenauf-zeichnung, die eine Reproduzierbarkeit der Ergebnisse ermöglichen, auch die verzunderungsfreien Oberflächen nach der Behandlung, sowie die minimalen Verzüge und die maximale Leistung im späteren Einsatz angeführt werden.
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