Die Brünier-Behandlung ist ein chemischer Prozess der eine schwarze glatte und strukturlose „Edelrostschicht“ auf metallischen Materialien erzeugt und damit eine sowohl schützende als auch dekorative Wirkung erzielt.
Während des Brünierprozesses werden die metallischen
Werkstücke gezielt in speziell siedende alkalische Lösungen
eingetaucht. Aufgrund von chemischen Reaktionen entsteht
eine Eisenoxidschicht auf dem Bauteil, welche in hohem
Maße biege- und abriebfest ist und eine Temperaturbeständigkeit
von bis zu 300°C aufweist.
Die nachfolgende Befettung bzw. Beölung der behandelten
Werkzeuge verbessert abschließend den Korrosionsschutz
und intensiviert damit noch zusätzlich die optische Wirkung
des dunklen Farbtons.
Die Behandlung ist keine Form der Beschichtung und die Farbintensität ist abhängig von der Werkstoffqualität und den vorausgegangenen Oberflächen-bearbeitungen. Als Werkstoffe eignen sich besonders gut alle unlegierten und niedriglegierten Stähle.
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